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In den einzelnen Rubriken der Navigationsleiste finden Sie neue, aber auch ältere Meldungen von VISIER-Online, thematisch sortiert. Bitte beachten Sie daher jeweils das Datum oben rechts über einer Meldung - manche Dinge sind inzwischen überholt, die Nachricht ist eben "zeitgeschichtlich" zu sehen.

Eine Fundstellen-Übersicht über alle gedruckten VISIER-Artikel seit der ersten Ausgabe im Oktober 1987 können Sie ebenfalls online durchsuchen, wenn Sie auf der Startseite oben links auf den Eintrag "Was stand wo? (Lesefix)" klicken, oder auf diesen Direktlink. Diese mehrere tausend Einträge umfassende Datenbank wird monatlich aktualisiert, sie enthält auch die Inhaltsverzeichnisse der bisher erschienenen VISIER-Specials.

Parallel können Sie einzelne ältere Ausgaben, das jeweils aktuelle Heft sowie alle noch lieferbaren VISIER-Specials auch im VISIER-Shop bestellen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt beim VISIER-Vertrieb:

Telefon (02603) 5060-102 oder -104, Fax -103, E-Mail
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Fragen zu speziellen Fachthemen beantworten die VISIER-Redakteure übrigens
dienstags und donnerstags von 14 bis 15 Uhr in der Redaktions-Hotline unter Telefon (02603) 5060-201
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es hier wegen der vielen Anrufe ab und zu zu Wartezeiten kommen kann.

Fragen zum redaktionellen Teil:
Online:
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Heft: visier@vsmedien.de



20. Juli 2008

Ein kühler Sommer braucht ein cooles Luftgewehr...

Das neue WALTHER Luftgewehr-Sondermodell “Ice” basiert auf dem bekannten LG 300 Alutec mit XT-Technologie für eine erschütterungsfreie Schussabgabe.


LG 300 Ice
Der Vorderschaft und die Backe aus Holz wurden mit einer modernen  Airbrush-Lackierung in zweifarbigem, exklusivem „Ice“-Design  versehen, der Griff besitzt die rutschsichere Protouch-Oberfläche. Eine komplette Visierung mit Standard-Matchdiopter, Korntunnel und  10 mm Visierlinienerhöhung gehören ebenso zum Lieferumfang wie ein  Kunststoffkoffer. Mit 1.549 Euro (empf. Ladenpreis) liegt das Ice  330 Euro niedriger als die günstigsten Serien LG 300 XT Alutec. Die  Auflage  ist limitiert und nur über die WALTHER TARGET SHOP  Fachhändler zu beziehen. Info: www.carl-walther.de

16. Juni 2008

DISAG OpticScore besteht ISSF-Test

Der elektronische Messrahmen DISAG OpticScore, den VISIER in der
Juni-Ausgabe vorstellte, hat ohne Beanstandungen und auf Anhieb
erfolgreich die erste Hürde zur ISSF-Zertifizierung genommen.


Der Test zur Phase 1 wurde von der Technischen Kommission der ISSF durchgeführt und beinhaltete die 10-m-Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole sowie KK 50 m Gewehr. Für alle drei Disziplinen wurde die erforderliche Präzision und Messgenauigkeit nachgewiesen und durch die ISSF, als oberstes Kontrollorgan des internationalen Schießsports, anerkannt. Bereits ein Jahr nach der erfolgreichen Markteinführung ist DISAG nach eigenen Angaben somit der erste Hersteller eines optischen Meßsystems, dem auch die Präzision für die 10-Meter-Disziplinen bestätigt wurde. DISAG besitzt bereits 25 Jahre Erfahrung mit optischen Auswertesystemen. Alle in dieser Zeit entwickelten Geräte wurden schon durch verschiedenste Verbände und Dachorganisationen zertifiziert. Mehr unter www.disag.de
10. Juni 2008

Neues Visierungen für SIG P210 und SIG 550

Seit der IWA 2008 gibt es ein neues Nachrüstvisier für SIG P210-Pistolen, eine 3-Positionen-Kimme, wie es viele Top-Schützen bei Präzisionsdisziplinen oder PPC 1500 einsetzen, um auf unterschiedliche Entfernungen oder verschiedene Zielscheiben zu schießen.

SIG-210-Kimme
Der Vorteil besteht darin, dass man sie auf drei Positionen vorab einschießen und dann im Wettkampf die  Positionen per Schieber anwählen kann. Die festgelegten Einstellungen bleiben dabei erhalten. Fräsarbeiten sind nicht erforderlich, da die Visierung in den Standard-Schwalbenschwanz der Modelle  P210/2, P210/4, P210/5 und P210/6 passt. Die Visierung (siehe Foto) wird mit einem Korn und zwei unterschiedlichen  Kimmenblättern ausgeliefert, eines für Präzisionsdisziplinen und eines für PPC 1500. Preis 199 Euro, erhältlich im Fachhandel ab Mitte Juli 2008.

Auch Langwaffenschützen können nachrüsten: Wegen der starken Nachfrage nach einem offenen Visier für die SIG Sport-Baureihe gibt es nun ein höhen- und seitenverstellbares Diopter, das auf die vorhandenen Picatinnyschienen der Selbstlader passt und  mit dem Serienkorn harmoniert. Preis: 99 Euro, lieferbar über den Fachhandel ab Mitte Juni 2008. Weitere Infos auch auf www.sauer-waffen.de
27. Mai 2008

Vorsicht Falle - Gefahren durch das neue Waffengesetz

So kann es gehen - obwohl einst ganz legal erworben, kann eine Waffe nach dem neuen Waffengesetz vom 1.4.2008 auf einmal als „verbotener Gegenstand“ eingestuft werden.

So kann es Besitzern von Imperator-Repetierflinten Mod. SDASS gehen, die diese seinerzeit mit einer Lauflänge von unter 45 cm bzw. mit einer Gesamtlänge der Waffe von unter 95 cm erworben hatten. Den einzigen Ausweg bietet hier ein 51 cm langer Austauschlauf. Der jetzige Generalvertreter von Deutschland, die Firma Carl Walther / Ulm, bietet diesen als Komplettset inkl. neuem Magazinrohr und -feder für 299,-- € empf. Ladenpreis an. Zu beziehen ist der Austauschsatz über den örtlichen Büchsenmacher, der auch den Umbau und die Vernichtung des alten Laufes übernimmt. Info: Carl Walther GmbH, Donnerfeld 2, 59757 Arnsberg, Tel. 02932/638100, E-Mail sales@carl-walther.de, www.carl-walther.de


11. April 2008

Warnung vor möglicherweise defekten Preßlufttanks

Die Firma Carl Walther aus Ulm wendet sich an Besitzer von Walther-Drucklufttanks für Luftpistolen, Typ 2 (Inhalt 0,085 ccm) mit eingestempeltem Prüfdatum zwischen 6_00 und 6_01 wegen eines möglichen Sicherheitsrisikos.

Walther-News-Balken
Aus der Presse- und Kundenmitteilung (als PDF ladbar) der Firma:
"Bei der Schadensanalyse nach einem Unfall mit einer geborstenen älteren Aluminium-Druckluftkartusche wurde jetzt erstmals festgestellt, daß bereits im Rohmaterial ein Werkstofffehler vorlag. Die Charge, aus der die geborstene Kartusche stammt, wurde Walther von einem Vorlieferanten im Jahr 2000 geliefert, und die Kartuschen wurden bis 2001 verkauft. Wir können nicht ausschließen, daß weitere Kartuschen aus dieser Charge ebenfalls von diesem Fehler betroffen sind.  Die Kartuschen können (nicht nur beim Befüllen, sondern auch im Gebrauch) bersten und dabei wegen des hohen Drucks zu schweren Verletzungen führen."

Außerhalb dieses Zeitraums hergestellte Chargen und insbesondere die heutigen Druckluftkartuschen sowie Gewehrkartuschen sind nicht betroffen."

Obwohl der Gewährleistungszeitraum bereits lange abgelaufen ist, bietet das Ulmer Unternehmen für betroffene Kartuschen einen Umtauschservice zum Sonderpreis von 48 Euro (inkl. MwSt.) an. Wie auch den Bedienungsanleitungen zu entnehmen ist, beträgt die zulässige Nutzungsdauer aller Druckluftkartuschen maximal zehn Jahre. Wie auch bei anderen Produkten, etwa Feuerlöschern, sollten die Tanks nach Ablauf eines Jahrzehnts nicht länger verwendet und ausgetauscht werden - die Gefahr, daß das durch zigfaches Füllen belastete und ermüdete Material irgendwann nachgibt, ist einfach zu groß.

VISIER wird dem Umgang mit Preßlufttanks und Vorratsflaschen in Zusammenarbeit mit dem Herstellerverband JSM einen längeren Artikel in der Juni-Ausgabe widmen.    UE


27. März 2008

15 Jahre U9 im Speyerer Technik-Museum

And now something completely different. Einst Teil der Bundesmarine, heute ein Augenschmaus für Technik-Begeisterte: U-Boot U9, auf großer Fahrt in der Pfalz ...

U9 in Speyer
Das Technik Museum Speyer ist neben München der südlichste U-Boot Stützpunkt in Deutschland und präsentiert eine außergewöhnliche Unterseeboot Sammlung. Diese Ausstellung ist deutschlandweit einmalig und beinhaltet neben dem großen U-Boot U9 (Baujahr 1966) auch das Kleinst-U-Boot Seehund ( 2-Mann Variante) aus dem Jahr 1944/45 und das Ein-Mann-U-Boot Biber (Baujahr 1944). Ein weiteres Highlight der Marinesammlung ist der Ein-Mann-Torpedo aus dem Jahr 1944.

In diesem Jahr feiert das 46 m lange und 420 to schwere U-Boot U9 der Bundesmarine 15-jähriges Jubiläum. Seit 1993 kann das mächtige Schiff im Technik Museum Speyer von außen, aber vor allem auch von innen besichtigt werden. In einem aufsehenerregenden Transport über 1.000 Kilometer wurde das U-Boot durch eine stürmische Nordsee vom Marinearsenal nach Rotterdam geschleppt, dort auf ein riesiges Ponton verladen und im Schubverbund mit einem Motorschiff nach  Speyer stromaufwärts geschoben.

U9 wurde von den Kieler Howaldtswerken gebaut und 1967 im Kieler Tirpitzhafen in Dienst gestellt, es gehört zur U-Boot-Reihe 205. Im Zuge der Verringerung des Militärpotentials erfolgte 1993 die Aussonderung. Während seiner Dienstzeit hatte U9 eine Besatzung von 22 Mann (Soldaten, Unteroffiziere, Offiziere) und legte 174.850 Seemeilen zurück, was einer 8-fachen Erdumrundung gleichkommt. Im getauchten Zustand befand sich das Schiff 16.478 Stunden und 11 Minuten, was einem Jahr und 11 Monaten Aufenthalt unter Wasser entspricht. Das in Speyer ausgestellte Exemplar fuhr unter der Nato-Kennung S-188.

Mehr dazu und dem sonstigen Angebot des Technik-Museums gibt es hier.

(MSR)

3. März 2008

VISIER-Birne des Monats: BILD-Zeitung für die Glotze

Birne des Monats
Die Ankündigung der Sendung "Report Mainz" des Südwestrundfunks vom 18.2  „Fragwürdige Zusammenarbeit: US-Privatarmee Blackwater schießt mit deutschen Waffen“ ließ Arges vermuten — doch es kam noch schlimmer. Mehr...


5. Februar 2008

Viel Neues im Westen

Der Philippsburg Star 2008 wirft seine Schatten voraus — und eine neue Pulversorte für die Cowboy-Abteilung gibt es auch ...

BDS-Plakat
Ab sofort ist das offizielle Plakat für den nächsten "Philippsburg Star" draußen — der Termin für diese Deutsche Meisterschaft im BDS-Westernschießen ist demnach der 7.-10. August. Mehr dazu und zu anderen Terminen gibt's auf der neu gestalteten Seite www.bds-western-schiessen.de sowie unter www.bdsnet.de

***************

Nachschub für die Wiederlader, der kommt auch: Speziell für die beim Cowboy Action Schießen verwendeten, historischen Kaliber hat der finnische Pulverhersteller Vihtavuori eine neue Pulversorte entwickelt: N32C - "Tin Star".

Das N32C Tin Star ist ein sehr großvolumiges, kurz geschnittenes Einlochpulver, das besonders zum Laden von Kurzwaffenpatronen aus der Schwarzpulverzeit geeignet ist; erste Ladedaten stehen auf der WEB-side von Lapua -Vihtavuori zur Verfügung. Das Pulver ist ab sofort mit allen erforderlichen deutschen Zulassungen versehen und kann ab Lager Palling über den Fachhandel bezogen werden.

Weitere Information bei :
Technischer Großhandel
Dipl. Ing. Franz Müller
www.pulver-mueller.de

(Wobei "The Tin Star" nicht nur Titel eines von Anthony Mann gedrehten Western-Klassikers mit Henry Fonda ist (deutsch: "Der Stern des Gesetzes"), sondern ein ein Ausdruck aus der Westernzeit ist: Es bezeichnet, was der Ordnungshüter in Wildwest  sich üblicherweise an die Brust heftete — das, was auf Deutsch "Sheriffstern" heißt. Das ungeachtet der Tatsache, dass die Blechdinger im Original sehr oft nicht sternförmig, sondern wappenförmig ausfielen und auch das Revers von "Marshals", "Policemen" oder "Constables" zierten. Mitunter gab es das nicht nur in geprägtem Blech, sondern auch versilbert, vergoldet und mit Edelsteinen verziert. Seinerzeit hieß das oft "Badge", also Abzeichen oder Dienstmarke).


(MSR)



21. Januar 2008

Süddeutscher Unternehmer übernimmt Haendler & Natermann Sport GmbH

Heute wurde es offiziell: Der für seine Geschosse bekannte Hersteller hat ab sofort einen neuen Eigentümer. Und hier die Pressemitteilung, die heute in der VISIER-Redaktion einging.

Scheunemann + Solms
von links: H & N-Sport-Geschäftsführer Ralph Scheunemann, Gustav Graf zu Solms-Laubach.
"Gustav Graf zu Solms-Laubach hat per 01. Januar 2008 alle Anteile der H&N Sport GmbH von der Constantia Packaging AG, Wien übernommen.

Die zur Constantia Packaging AG gehörende Haendler & Natermann GmbH hat im Rahmen der permanenten Portfolio-Überprüfung die H&N Sport per 1. Januar 2008 an den Grafen Solms veräußert.

Der Münchener Unternehmer Gustav Graf zu Solms-Laubach sichert den Fortbestand eines Traditionsunternehmens, das als Deutschlands führender Hersteller von hochpräzisen Luftgewehrkugeln und Geschossen für Sportpatronen und Vorderlader gilt. Graf Solms betreibt unter anderem das modernste Schießkino Deutschlands in der Nähe des Münchener Flughafens.

„Das Management hat bei der Entwicklung der H&N Sport zu einem weltweit führenden, hoch profitablen Nischenanbieter Beachtliches geleistet und ich freue mich, an der künftigen Unternehmensentwicklung mitwirken zu dürfen“, so Graf Solms, der auch die Positionierung des Unternehmens als qualitativer Premiumanbieter und dessen hohe Innovationskraft hervorhob.

H&N Sport, die als Keimzelle des heutigen Standortes in Hann. Münden gilt, fertigt seit Jahrzehnten Erzeugnisse für Sportschützen und genießt ein weltweit hervorragendes Renommee. So nutzen heute zwei Drittel aller Schützen Luftgewehrkugeln aus dem Hause Haendler & Natermann und bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und weiteren wichtigen Schießsportveranstaltungen werden drei Viertel aller Medaillen mit Kugeln der Mündener Traditionsfirma gewonnen.

Mit der Übernahme der H&N Sport GmbH durch Graf Solms ist eine langfristige Kontinuität in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens als Premiumanbieter sichergestellt. So sind auch künftig höchste Qualitäten und bestmöglicher Service für den Fachhandel und die Schützen garantiert.
Faktisch ändert sich daher für den Fachhandel und die Schützen nichts.
Die Ansprechpartner bleiben die gleichen und auch an der Erreichbarkeit wird sich nichts ändern.

Die Transaktion wurde bereits am 19. Dezember 2007 vereinbart und am 18. Januar 2008 abgeschlossen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart."



Ab 26. Juni im Kino

Bogenschießen mit der Pistole...

Geradeaus zu schießen ist ja schon schwer genug - nun demonstrieren Leinwandstars wie Angelina Jolie und Morgan Freeman, wie man auch aus Feuerwaffen mit viel Schwung im Bogen um Hindernisse herumschießen und treffen kann.

Szene aus Wanted
(für ein weiteres Foto bitte in das obige Bild klicken)
"Wanted" heißt der Lehrfilm für alle Fans von physikalisch unmöglichen Kino-Tricks, und Waffenbesitzer und Schieß-Kundige dürften ihren Spaß dabei haben, auch wenn sie oft die einzigen im Saal sein dürften, die ob des cineastischen Unsinns schallend lachen. Ob diese Waffen-Modelle aber schon auf der nächsten SHOT SHOW oder IWA gezeigt werden, ist fraglich...

Hier geht's zum Trailer dieser Waffen-Komödie


Szene aus Wanted

Gerade hat das Geschoß elegant ein Hindernis umkurvt, nun nimmt es wieder Kurs aufs Zentrum der Scheibe...

20. Dezember 2007

Michail T. Kalaschnikow im Sauerland

Bei GSG entsteht die erste zivile "Kalaschnikow", mit offizieller Lizenz und als sportliches Kleinkaliber-Gewehr.

Kalaschnikow-Besuch
Von links: Michael Swoboda, Dietmar Emde, Michail Kalaschnikow, Manfred Nienhaus


Michael Kalaschnikow, Konstrukteur der wohl bekanntesten Waffe der Welt, besuchte Mitte Dezember die neue Fertigungsstätte von German Sport Guns in Ense-Höingen bei Arnsberg im Sauerland. Mehr...




In eigener Sache

VISIER-Special 47 "Magnum Kurz- und Langwaffen"

VISIER-Special 47
Das aktuelle Sonderheft knüpft dort an, wo das
Special 20 "Magnum Kurzwaffen" aufgehört hat.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Praxis, es geht ums
Wiederladen und um das Erlernen der richtigen
Anschlag- und Schießtechniken. Außerdem befaßt
sich das Heft mit dem neuesten Stand der Technik.
Hier gibt's mehr Infos und das Inhaltsverzeichnis...
28. November 2007

Neuheiten bei VISIER: Druckfrisch ...

Die Messe in Kassel steht vor der Tür, so mancher hat von seiner Regierung daheim auch das ein oder andere Kupferstück zum Verjubeln erhalten. Halt! Bevor Sie das nun sinnlos verprassen — da hätten wir was für Sie:

Heidler-Buch
(Foto: MSR)
505 Seiten — dies ist das Ergebnis jahrelanger Mühen von VISIER-Autor Michael Heidler. Pünktlich zur WBK in Kassel erscheint in der VISIER-Edition mit dem Buch “Deutsche Fertigungskennzeichen bis 1945” ein Kompendium, das praktisch alle bekannten deutsche Tarnkennzeichen beziehungsweise Codes zwischen 1925 und 1945 enthält.

Das Werk listet nicht nur Fertigungskennzeichen, Firmen-Abkürzungen und -Kennziffern, Markierungen der Leistungsgemeinschaft Deutscher Ordenhersteller und  der Reichszeugmeisterei auf. Zum ersten Mal bekommen militärhistorisch Interessierte auch die Möglichkeit einer Rückwärtssuche: Der Leser kann nicht nur den Verwender eines bekannten Kennzeichens nachschlagen, sondern auch das Kennzeichen eines ganz bestimmten Unternehmens oder Zweigwerks suchen.

Der Autor überprüfte dafür jede einzelne Ortsangabe mit Hilfe historischer Landkarten und Dokumente auf ihre Richtigkeit und ergänzte die Einträge mit vielen Beispielen aus der Produktpalette der jeweiligen Unternehmen. Eine 28seitige Einführung erklärt die Entstehung und Verwendung der Kennzeichensysteme anhand historischer Dokumente und listet die nach Versailler Vertrag zugelassenen Rüstungsbetriebe auf.

Fazit: Ein Muß für Sammler und Museen. Da im handlichen A5-Format gedruckt, kann man das Mammutwerk auch auf Messen und Börsen mitführen, ohne sich einen Bruch zu heben. Michael Heidler: “Gerade in Zeiten, in denen der Sammlermarkt von Fälschungen, Reproduktionen und nachgestempelter Militaria überschwemmt wird, kann dieses Buch sicher ein nützlicher Helfer sein.”

Das Buch können Sie ab sofort im VISIER-Shop für 29,90 Euro bestellen. Bis zum 31. Dezember ist es für den Subskriptionspreis von 19,90 Euro erhältlich (jeweils zuzüglich Versandkosten).

Ach ja: Wenn Sie schon in Kassel sind und am VISIER-Stand stehen, die Damen halten da noch etwas Neues parat — die ersten Exemplare des neuen Bandes aus der Reihe VISIER-Special (Numero 47) mit dem Titel: "Magnum Kurz - und Langwaffen".

AS/MSR


16. Oktober 2007

Als die gelben Schweine fliegen lernten ...

Am Wochenende gab es ein Schießwochenende der besonderen Art in Philippsburg.

FAS-Shoot
Szenen vom Freedom Arms Shoot — oben vorn der spätere Sieger Siegfried Heinrich, unten der präzise Schuß auf der langen 200-Bahn. Das Logo enthält wesentliche Zutaten des Matches — die Bergsilhouette steht für die Rocky Mountains in Wyoming, wo die Freedom-Arms-Revolver herkommen. Und das gelbe Schweinderl ist inzwischen ebenso ein unverzichtbarer Bestandteil des anspruchsvollen Wettkampfs wie das Präzisions-Schießen auf Zielscheiben.

(Fotos + Bildbearbeitung: MSR)  
Bei herbstlich schönstem Wetter tummelte sich in Philippsburg ein buntes Völkchen von Schützen: Von den BDS-Landesverbänden 7 und 5 kam eine Fraktion von sporenklirrenden Cowboys mit breitrandigen Hüten, ausgefransten Chaps und wehenden Reitermänteln — die von ihnen zwecks Western-Schießen besetzten Stände waren wegen des würzigen Schwarzpulverqualms leicht per Schnuppertest von außen zu finden. Dann schoß der BdMP ein Bianchi-Cup-Turnier, also das einst von Holstermacherlegende John Bianchi erfundene Kurzwaffenmatch, das sowohl bei Distanz wie bei Präzision und Schnelligkeit höchste Anforderungen an die Schützen stellt, an diesem Wochenende ausgerichtet unter der Aufsicht vom BdMP-Bianchi-Cup-Referenten André Schröder.

Und zum dritten waren da noch die Jungs und Mädels, denen das Kaliber nicht dick genug und der Bums nicht hart genug sein kann — die Super-Magnum-Schützen des von Frank Reiche erfundenen und betreuten Freedom Arms Shoot. Und dessen Teilnehmer zeigten wieder einmal, dass solche schweren, leistungsstarken Revolverkaliber richtige Könner erfordern — bei der Koordination und auf Zeit zu absolvierenden Parcoursabschnitten ebenso wie bei der Präzision. Das sah man etwa beim Schiebenschießen auf für Kurzwaffen sonst eher ungewöhnlichen Distanzen von 100, 150 und 200 Meter. Und dabei kamen mit Kurzwaffen Gruppen zustande, die sich mancher Gewehrschütze ganz stolz hinter Glas und im Goldrahmen ins Wohnzimmer hängen würde.

Natürlich ließen es sich die aus ganz Europa und den USA angereisten FAS-Fans nicht nehmen, die enorme Wucht ihrer leistungsstarken Waffen auszukosten — etwa mit dem größten Magnum-Revolver der Welt, dem österreichischen Pfeifer-Zeliska, hier im Kaliber .458 WinMag. Oder beim inzwischen schon legendären Schuß auf die fliegenden Schweine: kleine, gelb angestrichene Sihouettenziele aus Hardox-Stahl. Dabei geht es ganz schlicht darum, die Ziele möglichst weit nach hinten zu katapultieren: Sport, Schießkunst und Wiederladegeschick kombiniert mit einer Riesengaudi.

Bei dem von Büchsenmacher Klaus Hiendlmayer aus Eggenfelden entwickelten Match-Abschnitt existiert inzwischen eine kleine, internationale Szene, die mit echter Leidenschaft von einem Match aufs andere neue Höchstleistungs-Ladungen austüftelt: Jeder Schuß führt zu Dachstuhl-liftenden Druckwellen, den Schützen reist es die Arme senkrecht nach oben, der Knall wirkt urgewaltig --- die Erde bebt, die Sau fliegt, alle Beteiligten grinsen. Und das gelenkzehrende Tüfteln hat sich zumindest für einen gelohnt: Rolf Dolder blies eins der stählernen Ferkel mit seinem BFR in .450 Marlin auf ein neues Rekordmaß von satten 11,04 Metern ...

Mehr demnächst auf der Homepage und natürlich auch in einer der kommenden Ausgaben von VISIER, auch zum Bianchi Cup (hier gehts zur Homepage).

(MSR)



5. Oktober 2007

Vorbereitungskurs zum Büchsenmachermeister in Ehingen

Wer mitmachen will, muß sich sputen — bis zum 30. Oktober können sich noch
Teilnehmer anmelden.


Ehingen
(Fotos: Gewerbliche Schule Ehingen, Bildbearbeitung: MSR)
Die Gewerbliche Schule Ehingen bietet ab Februar 2008 wieder einen sechsmonatigen Vorbereitungskurs zur Büchsenmachermeisterprüfung an: Unter Anleitung erfahrener Büchsenmachermeister können Fertigkeiten und Kenntnisse, die man für die Herstellung von Jagd- und Sportwaffen benötigt, erworben oder vertieft werden. Während des Kurses kann eine Waffe als Übungsstück hergestellt werden. Danach fertigen die Kursteilnehmer das Meisterstück in der Schulwerkstatt unter Aufsicht des Schaumeisters. Im fachtheoretischen Bereich (Waffentechnik, Fertigungstechnik, Ballistik, Optik, Festigkeitslehre, Waffenrecht) versprechen die Ehinger eine umfangreiche Vermittlung des Prüfungsstoffes durch branchenkundige Lehrer.
 
Der Vorbereitungskurs beginnt im Februar 2008 und endet mit der
Meisterprüfung im August 2008. Anmeldeschluss: 30.Oktober 2007.

Mehr Info über Ausbildungsinhalte, Unterkunft und Kosten gibt es hier: Gewerbliche Schule Ehingen, Weiherstraße 10, 89584 Ehingen, Tel. (07391) 7777-0, Fax: -71

(AS)


zur IWA 2005 (18.-21.3.)

"It's IWA-time in Nurenberg, germany"

(aktualisiert am 20.3.2005, 16.00 Uhr: Tag 3)

Bild

Zum 32. Mal öffnen sich in Nürnberg die Messetore zur Internationalen Fachmesse für Jagd- und Sportwaffen, Outdoor und Zubehör, salopp und falsch, aber werbewirksam als IWA (Internationale Waffenausstellung) abgekürzt. VISIER berichtet vorab, welche neuen Produkte es beim wem zu sehen gibt (wird während der Messe täglich ergänzt)

(zur IWA-Vorschau)


25. März 2005

MAN wird MEN verkaufen

MAN arbeitet am Verkauf von zwei kleineren Aktivitäten in seinem Rüstungsgeschäft.

So wird nach einer Meldung der Financial Times Deutschland die MEN Metallwerke Elisenhütte, einer der größten Munitionslieferanten für die Polizei in Deutschland, an den staatlichen Schweizer Rüstungs- und Luftfahrtkonzern RUAG verkauft. "Wir können das bestätigen", sagte ein Sprecher von MAN am Mittwoch zur Redaktion "Handelsblatt". Details der Transaktion waren zunächst nicht zu erhalten. Der Zeitung zufolge ist der Verkauf bereits beim Bundeskartellamt angemeldet worden.

(zur Meldung der Financial Times Deutschland)

2. März 2005

MrAirrow-Motive jetzt als Poster

Die schönsten Windbüchsen von Theo Hegmans, die VISIER in der März-Ausgabe vorstellte, gibt es jetzt "für an die Wand".

HofStuffWorks

"HofStuffWorks", eine Windbüchse
mit außenliegender Mechanik

Unter www.hegmans.de/theo/poster.htm sind die Motive im Format 55 x 40 cm abgebildet (12,- Euro pro Poster plus Versand). Klingeltöne mit quietschenden McAirrows wird es aber nicht geben - die funktionieren alle lautlos, zumindest, was die Mechanik angeht.



1. Februar 2005

Shot Show 2005: Rekord-Ausstellung beendet

Fachbesucher, die alle 1650 Aussteller besucht haben, sind äußerst sportlich: Mehr als zehn Meilen messen die Gänge der Shot Show-Hallen aneinandergereiht.

Bild

Überhaupt war die disjährige Fachmesse in Las Vegas eine Show der Superlative: mehr Aussteller, mehr Besucher, mehr Optimismus. VISIER-Chefredakteur Dr. David Th. Schiller meldete sich im Messestreß nur kurz: >"Die diesjaehrige (27.) Shot Show bricht mal wieder alle Rekorde und ist knapp 1000 qm groesser geraten als letztes Jahr (fuer Kopfrechner: Gesamtausstellungsflaeche 569.030 square feet). Jede Menge neuer Staende und kleine wie grosse Neuheiten. S & W versucht an den Vorjahreserfolg mit der .500 Magnum mit einer neuen .460 HV Magnum-Patrone anzuschliessen, die es aus dem Revolver auf ueber 700 ms bringt. Crosman hat schon eine CO2-Variante des Beretta X 4 Storm Karabiners parat und anderes mehr. Ansonsten geht es der Branche nach der Bush-Wiederwahl glaenzend ("four more years!"), die Aussichten sind gut, das Geschaeft laeuft gut. Der Polizei/Security-Bereich der Messe waechst und blueht und umfasst wieder 5-10 Prozent mehr Staende als letztes Mal. Wobei die wirklich guten Sachen gar nicht hier direkt in der Halle liegen, sondern abseits in irgendwelchen VIP Lounges."
Den ausführlichen Shot-Show-Bericht finden Sie demnächst in der gedruckten VISIER-Ausgabe.



25. Oktober 2004

Die Mildots meistern

Im VISIER-Special 34 "Scharfschützen" wurde der praktische Rechenschieber "Mildot Master" vorgestellt (Seite 55).

Mildot Master

Mit der Vermutung, es gäbe zur Zeit keinen Importeur, hat sich die Redaktion geirrt: die Firma H-D Store / Schneider arms hat den Vertrieb der Mildot Master für Deutschland übernommen, die metrische Ausführung ist sofort lieferbar (42,- Euro). Weitere Infos: H-D Store/Schneider arms, D-97531 Obertheres, Tel. 09521-8255 , E-Mail info@schneider-arms.de, Internet www.schneider-arms.de, siehe auch auf der Hersteller-Website www.mildot.com



27. September 2004

Schwarzes Gold aus Ulm

Walthers Edel-Preßluftgewehr LG 300 XT Carbontec wird Stück für Stück einzeln hergestellt.

Bild

Nicht von der Stange, sondern in mühevoller Arbeit und mehreren Tagen geformt wird der Carbonfaserschaft des Walther-Topmodells. Das erklärt nicht nur den deutlich höheren Preis (2440 Euro zu 1665 € beim Alutec Evolution), sondern auch die begrenzte Stückzahl und mögliche Lieferzeiten - das "Carbontec" ist sozusagen die Luxusvariante des bewährten LG 300 Alutec, das auch weiter im Programm bleibt. Top-Schütze Maik Eckhardt stand mit dem schwarzen Carbontec (damals noch ein Prototyp) bereits im Olympia-Finale von Athen, anschließend gewann der Dortmunder souverän die Deutsche Meisterschaft in München. Der Kohlefaserschaft bietet gegenüber Holz- oder üblichen Alu-Schäften folgende Vorteile: Bei geringem Grundgewicht sind Schwerpunkt und Gesamtgewicht individuell einstellbar. Der Carbonträger mit Polymerkern dämpft Schwingungen, wobei System und Lauf speziell gelagert wurden. Die Konstruktion erlaubt auch eine umfangreichere Schaftverstellung als bisher, etwa durch den in Höhe und Neigung regulierbaren Vorderschaft. Und schließlich ist neben dem kompletten Zubehör samt Koffer auch eine kostenlose Überprüfung pro Jahr im Preis enthalten.

(zur Carbontec-Website auf www.carl-walther.de)

12. September 2004

Umtaufe bei Schaftol

Ab sofort präsentiert die Firma Schaftol ihre Holzschaftpflegemittel in neuem Design und neuem Namen:

Bild

Der Kunde soll bei "Scherell‘s Schaftol" durch eine 14prozentige Preissenkung profitieren. Und für die Fachhändler entwarf das Unternehmen die "Collection Box" (Foto), die alle Schaftol-Mittel in einer Einheit zusammenfaßt. Kontakt: Schaftol-Vertrieb, Andrea Scherell, Curt-Goetz-Straße 12, 55127 Mainz, Tel. (06131) 477713, Fax 479169, www.schaftol.de



7. September 2004

Trotz Hitze im Finale cool bleiben...

...das geht mit dem intelligenten, Temperatur regulierenden Material Outlast® Adaptive Comfort®.

Manfred Kurzer

Manfred Kurzer

Dieses hilft dabei, Temperaturschwankungen auszugleichen, der Schütze schwitzt weniger und kann besser zielen. Bestes Beispiel: Manfred Kurzer, frischgebackener Olympiasieger "Laufende Scheibe". Der Brandenburger ließ sich von der Firma Mouche, die seit Sommer 2004 lizensierter OUTLAST-Vertriebspartner ist, Spezial-Unterkleidung maßschneidern.
Zur Pressemitteilung der Firmen Outlast und M.U.Sch.E. GmbH



2. August 2004

Fabarm-Flinten jetzt bei Walther

Die Firma Carl Walther (Ulm/Arnsberg) übernimmt ab September den deutschen Exklusiv-Vertrieb des italienischen Flintenherstellers.

SDASS

Repetierflinte SDASS Pro Forces
Lauflänge 51 cm (Kaliber 12/76)
Unv. empf. Ladenpreis 618,- €

Fabarm gehört zu den größten und bekanntesten Flintenherstellern Italiens. Die Bandbreite reicht von sportlichen Bockdoppelflinten über Selbstlader und Repetierer für Jagd und Sport bis zu den Spezialmodellen für den Law-Enforcement-Bereich oder aber das dynamische Flintenschießen.

(zur deutschen Fabarm-Website)


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