
Olympia 2008
VISIER-Portrait: LUFTPISTOLE 10 m
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 | Die Steyr LP 10 führt mit 99 von 100 möglichen Punkten seit Jahren die VISIER-Rangliste der besten Luftpistolen an. Bei der letzten Weltmeisterschaft in Zagreb wurden alle Medaillen mit Steyr-LP's gewonnen.
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Erst 1969 als Wettkampfwaffe eingeführt, seit 1988 olympisch. Ablauf, Zeiten und maximale Ringzahlen wie beim Luftgewehr: Im Hauptwettkampf zählen nur ganze Ringe. Anschließend im Finale hat jeder der acht Finalisten pro Schuß 75 Sekunden Zeit, die erzielten Ringe werden in Zehntel-Ringe unterteilt (Start und Stop werden für alle parallel angesagt). Eine Zehn im unmittelbaren Zentrum zählt 10,9 Ringe, eine nur sichtbar berührte gibt 10,0. Die Resultate aus Hauptwettkampf und Finale werden addiert. Bei Ringgleichheit erfolgt ein Stechen, bei dem der erste bessere Schuß entscheidet. Waffen: Seit einigen Jahren werden in Wettkämpfen fast ausschließlich Preßluftpistolen eingesetzt, die die davor liegende Generation der CO2-Pistolen verdrängt hat. Heutige Modelle haben verstellbare Griffwinkel, Entlastungsbohrungen und "Kompensatoren", um die Luft hinter dem Geschoß sanft abzuleiten. Die meisten Hersteller verwenden zudem ein mechanisches oder auch durch abgezapfte Preßluft gesteuertes Dämperelement, das den (ohnehin winzigen) Rückstoß des nur 0,5 Gramm schweren Diabolos auch noch ausschaltet.
Meistverwendete Modelle: Steyr LP 10, Feinwerkbau P 44, Walther LP 300 XT, Morini CM 162 E, Tesro PA 10, Pardini u.a. Größe der Zehn: 11,5 mm
Ringabstand: 8 mm
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