EGUN  Steinadler-Optik 
Visier - Das internationale Waffen-Magazin
Aktuelles
Newsletter
Was gibt's Neues?
Was stand wo? (Lesefix)
VISIER-Forum
www.CO2Air.de
VISIER-Special 57
Vorstellung und Inhalt
- Kurzwaffen
- Langwaffen
- Messer/Blankwaffen
- Munition
- Zubehör
- Optik
Ranglisten
Testkriterien
Lexikon
Wiederladen
Waffentechnik
Waffenrecht
Schießsport
Spiele im VISIER-Test
Wettbewerbe
Linie
Impressum Suchen  Suchen  

S & W 686 TC
26. August 2010

Olympia 2012 London: Erstes Gold im Heucheln

Normalerweise kriegen Briten offenbar Pickel, wenn sie es mit Waffenbesitzern zu tun haben, zumindest bei Kurzwaffen, denn die sind nach dem Massaker von Dunblane in England verbannt worden. Für Olympia 2012 gehören aber 15 Schießdisziplinen zum Pflichtprogramm, das ließ sich nicht umgehen (je fünf in Gewehr, Pistole und Flinte).

Royal
Royal Artillery Barracks in Woolwich, der Schauplatz der olympischen Schießwettbewerbe 2012
Also verlegten die Organisateure die ohnehin nur provisorisch errichteten Schießstände in die militärisch abgesicherten Royal Artillery Barracks in Woolwich, obwohl die weltbekannten Anlagen in Bisley bessere Bedingungen geboten hätten. Und die offizielle Olympia-Website www.london2012.com zeichnet ein so positives Bild des Leistungssports Schießen, als ob sich die Engländer nichts Schöneres und Friedlicheres vorstellen könnten: “Schießen macht Spaß und ist eine gute Methode, Disziplin und Verantwortungsbewußtsein zu erlernen. In Grossbritannien üben mehr als 350 000 Schützen diesen Sport aus, gleichermaßen  nehmen  Jungen und Mädchen an Schießwettbewerben teil. Wenn Du mitmachen willst, ist die Organisation “British Shooting” die beste Adresse. Und wie in vielen Sportarten gibt es verschiedene Kurse für junge Sportler, um rasch ein hohes Leistungsniveau zu erreichen”, gefolgt von verschiedenen Adressen-Links. Hat man aus der Paranoia und den auch trotz Verbot explodierenden Kriminalitätsraten in England gelernt? Vorbei also die Zeiten, als britische Olympia-Schützen in dortigen TV-Talkshows angespuckt und als “Killer” ausgebuht wurden? Mitnichten — bei der WM in München traten nur wenige GB-Schützen an, die meisten müssen selbst für Olympia im Heimatland in den Nachbarländern trainieren, weil ihre Sport- und Luftpistolen daheim verboten sind.

Den Olympia-Organisatoren für London 2012 verleiht VISIER daher schon vorab die erste Goldmedaille — für Heuchelei...    UE
24. August 2010

Garching profitiert von den Schützen

Während sich "nebenan" in Olching die Gemüter über einen Luftgewehr-Schießstand in einem Schul-Nebengebäude erhitzen, freut sich die Stadt Garching über die Einkünfte durch die Schützen.

DM-Eingang
Das Eingangsportal zur Olympia-Schießanlage (und zum Hotel Olympia)

Ab Donnerstag ist es wieder soweit: Die Deutschen Meisterschaften des DSB in den Bereichen Gewehr, Pistole und Flinte beginnen auf der Olympia-Schießanlage in Hochbrück. Während sich zur gerade abgeschlossenen Weltmeisterschaft die Münchener Polit-Prominenz mit der WM schmückte (immerhin will man sich ja mal wieder für Winter-Olympia bewerben), gehört die wohl größte zivile Schießanlage der Welt zur Gemeinde Garching. Dort hatte die Bürgermeisterin Gabor schon während der WM 500 Schützen und Funktionäre zu einem Empfang eingeladen, um sich so (auch) für den wirtschaftlichen Beitrag in den Hotels, Restaurants und Geschäften zu bedanken (Bericht auf "Merkur-Online"). Die Deutsche Meisterschaft vom 27. August bis 5. September wird mit gut 5000 Startern gut doppelt soviele wie auf der WM aufweisen, die größte Breiten- wie Spitzensportveranstaltung der Schützen in Deutschland (Vorbericht auf der DSB-Website). Zusammen mit etwa genauso viel Betreuern und vielleicht noch mehr Zuschauern freuen sich die Hoteliers und Gastwirte der Umgebung von Dachau bis Eching, von Garching bis in die Münchener City - denn während die Behörden, Tageszeitungen und viele Politiker sonst vehement gegen Sportschützen und Legalwaffenbesitzer wettern, hier hört man auf die lokalen Gewerbetreibenden und drückt gern ein Auge zu: Für manche fängt ja beim Geld erst die Freundschaft an...      UE

Alle Infos zur DM 2010 auf einen Klick (zur DSB-Website)
21./22. August 2010

VISIER-Steuertipp Nr. 6: Es ist noch lange nicht vorbei

Auch wenn Stuttgarts Stadtoberen momentan mit den Protesten gegen das Bahnhofs-Milliardengrab Stuttgart21 alle Hände voll zu tun haben und Urlaubszeit ist: Die Pläne für eine Besteuerung der geschätzt 29.000 Waffen in der Schwabenmetropole haben sie nicht aufgegeben.

Finanzbürgermeister Michael Föll (CDU) mußte zwar zwischendurch einen wahrscheinlich lukrativen Nebenposten im Beirat des Milliardenprojekts Stuttgart21 aufgeben, dennoch verschickt er in Sachen Waffensteuer unverdrossen seine bisherige Auffassung an anfragende Bürger (PDF-Dokument des Musterbriefs). Man habe in der Presse die kompletten Argumente für die Besteuerung nicht gedruckt, um auf einer Extraseite nicht mehr als das zu wiederholen, was auch schon in den Tages- und Fachzeitungen stand: 100 Euro pro Waffe, juristische Personen (Vereine) und berufliche Waffenbenutzer seien ausgenommen, natürlich auch diejenigen, die ihre legal erworbenen und bezahlten (!) Waffen bis zum Jahresende abgeben - natürlich ohne einen Werteausgleich, so würde sich die Geldmaschine ja nicht rechnen. Im September soll die Verwaltung detaillierte Pläne für die Durchführung vorlegen, man wolle auch mit den betroffenen Verbänden reden (die allerdings nach Kenntnis der VISIER-Redaktion bisher nichts davon bemerkt haben).

Andere Städte wie in Mannheim oder Freiburg, aber nicht nur in Baden-Württemberg, halten sich zunächst einmal nach dem Gegengutachten der Verbände rund um das Forum Waffenrecht zurück, lassen es prüfen und versuchen verzweifelt, doch noch eine Lücke in der dortigen Argumentation, eine Waffenbesteuerung sei unzulässig und rechtswidrig, zu finden. Kein Grund also, nicht weiter als Besitzer legaler Waffen aktiv zu werden:

VISIER-Steuertipp Nr. 6


Wie schreibe ich was, wie trete ich dem Politiker gegenüber auf? Hier gilt vor allem eine Regel: Höflich, aber bestimmt. Sich also selber fragen, wie man auf so ein Schreiben/eine Frage reagieren würde. Texte von jemandem gegenlesen lassen. Dann: Nicht zu "Rundumschlägen" ausholen. Längst nicht jeder Politiker auf Bund-, Landes- oder Regionalebene befürwortet dieses Steuer-Vorhaben - wenn man diese Personen nun hart angeht, ist niemandem gedient. Immer daran denken: Die Bürgermeister, Gemeindekämmerer oder Bauhofsleiter der ländlichen Gemeinden und der Kleinstädte haben in der Regel ihr Ohr viel näher an den Bedürfnissen ihrer Bürger, weil der Kontakt viel enger ist. Und sie leben zumeist ja auch ein ähnliches Leben, mit all den Vergnügungen, die das Leben auf dem Land bietet, sei es Angeln, sei es Reitsport, Jagen oder eben Sportschießen. Auch viele dieser Lokalpolitiker (das zeigen die VISIER-Gespräche) wissen zum Teil noch gar nicht, was man sich da in der großen Stadt am Neckar ausgesponnen hat: Informieren. Und immer sachlich bleiben und argumentieren, nicht polemisieren. Völlig tabu, weil absolut kontraproduktiv: Beleidigungen oder gar Drohungen.

Nutzen Sie die Musterbriefvorlagen (im PDF-Format oder als WORD-Dokument, um es abwandeln zu können), die Sie nach Gutdünken verwenden oder auch so abschicken können:

Muster-Protestschreiben als PDF-Dokument

Muster-Protestschreiben als WORD-Dokument




13. August 2010

Dreifacher Erfolg für die Blaser F 3 in den USA

Im Juni fanden in den US-Bundesstaaten Kansas, Tennessee und Texas die Meisterschaften im Parcoursschießen statt.

Cory Cruse
Cory Kruse bei den US Nationals
In allen drei Bundesstaaten hieß die Flinte der Sieger Blaser F3, wobei die F3-Schützen beim größten dieser Wettbewerbe in Texas (mit fast 700 Schützen ein neuer Teilnehmerrekord) neben dem 1. Platz (Brian Hughes) auch die Ränge zwei und drei belegten (Tom Mack wurde zweiter und Cory Kruse wurde dritter).  Derrick Mein hat mit seiner F3 den Kansas State Shot gewonnen, Bill McGuire  lag mit seiner F3 beim Tennessee Shot vorn. Für das deutsche Jagdwaffenunternehmen stellt dies einen eindrucksvollen Erfolg dar und ist die Bestätigung, dass Blaser mit der F3 längst an der Spitze des internationalen Flintensports angelangt ist.    Blaser/Kodiak          UE

12. August 2010

DSB-Trainer Bernhard Schäuffele tödlich verunglückt

Der beliebte Coach und Waffenexperte, der im Wiesbadener Bundesleistungszentrum des Schützenbunds wie auch im Ausland agierte, starb am Montag bei einem Verkehrsunfall.

Bernhard Schäuffele
Bernhard Schäuffele - das Bild entstand beim letzten Freundschaftswettkampf gegen eine japanische Jugendauswahl Anfang April in Wiesbaden.
Bernhard Schäuffele, langjähriger Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Deutschen Schützenbundes, ist am vergangenen Montag im Alter von 57 Jahren in Wiesbaden mit einem Quad tödlich verunglückt. International hoch geschätzt, war der ausgebildete Trainer und Waffenexperte in vielen Ländern der Welt als Entwicklungshelfer in Sachen Sportschießen unterwegs. Südafrikanische, australische, japanische sowie niederländische Topschützen, um nur wenige Beispiele zu nennen, waren für seine Ratschläge dankbar und setzten sie bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften erfolgreich um. Bei Trainer A- und B-Ausbildungen des DSB war Bernd Schäuffele geschätzter Referent und er brachte sein profundes Wissen in der Trainerausbildung auch in die neuen Ausbildungsrichtlinien des Deutschen Schützenbundes mit ein. Erst in VISIER 7/2010 war er zusammen mit den Diplomtrainern des DSB vorgestellt worden. Vielen Schützinnen und Schützen war er zudem bekannt durch die beliebten Jedermann-Lehrgänge, die der Deutsche Schützenbund veranstaltet und bei denen Hobbyschützen aus Vereinen in ganz Deutschland ihre Leistungen verbessern können. Auch die VISIER-Redaktion trauert mit den Hinterbliebenen.   UE


8. August 2010

Rabattaktion für Sightron-Zielfernrohr
bis zum 31.Dezember 2010


Erstmals führt der US-Optikhersteller Sightron eine Rabattaktion parallel in den USA und in Kooperation mit dem deutschen Importeur, der Firma Heinz Henke durch.

Sightron
Sightron S II B 6-24 x 42
Alle Sightron–Modelle der SII Big Sky–Serie und der SIII–Serie, die bis zum Jahresende gekauft werden, qualifizieren sich für eine Rückvergütung in Höhe von Euro 75,00 unabhängig vom Preis des jeweiligen Modells. Die Rückvergütung kann nur von Endkunden beantragt werden, die dabei gewisse Formalitäten einzuhalten haben. Der entsprechende Vordruck wird jedem Zielfernrohr beigelegt. Die Firma Sightron bringt nach Aussage des Importeurs Henke damit zum Ausdruck, dass sie den Exportmarkt sehr schätzt und die Exportkunden nicht schlechter stellen will als die Kunden in den USA. Im Gegenteil, die Kunden in Europa werden sogar besser gestellt, weil die Rückvergütung hier in Euro ausgezahlt wird.    UE
zu VISIER 8/2010

Ladedaten-Nachschub in .38 Special

Der Oldie-Test im August befasste sich mit der S & W-Pistole M 52, einer der ersten Großkaliber-Sportpistolen.

VISIER-Tester Hartmut Mrosek hatte es besonders gut gemeint und zahlreiche selbstlaborierte Patronensorten getestet - zu viele für den begrenzten Platz im Heft. Hier geht's zu weiteren Ladedaten, wie immer natürlich "ohne Gew(e)ähr und auf eigenes Risiko, jeder Wiederlader ist für seine Munition selbst verantwortlich".

29. Juli 2010

Keine Mehrheit für Stuttgarter Waffenbesitzsteuer

Wie die Stuttgarter Nachrichten schon am Mittwochabend meldeten, gab es im Gemeinderat in der letzten Sitzung vor der Sommerpause keine Einigung, was die geplante und gleichsam umstrittene Waffensteuer angeht. Man vertagte sich auf den 23. September.

Die CDU stellte sich gegen ihren eigenen Oberbürgermeister Schuster und den Finanzbürgermeister Föll, die FDP und die Freien Wähler waren ebenfalls dagegen. SPD und Grüne befürworten  grundsätzlich, die SPD wollte, so war zu hören, sogar von den geplanten 100 auf 150 Euro(!) pro Eisen erhöhen. In der offenbar turbulenten Sitzung konnte keine Einigung erzielt werden, jetzt geht es erst im September weiter.        UE

Zur Meldung der Stuttgarter Nachrichten

Das zeigt aber auch eins: Widerstand nutzt. Und allem Dafürhalten nach haben das Gutachten von Professor Dietlein und die bisherigen Proteste ihre Wirkung nicht verfehlt. Was nicht heißt, dass Sie nicht weiter argumentieren und Ihre Lokalpolitiker auf das Problem ansprechen sollen. Denn das Problem ist noch nicht vom Tisch!

Was kann man überhaupt tun? Erst einmal sich flugs informieren, dann ebenso flugs weiterinformieren und somit mobilisieren. Wie diverse Gespräche mit Schützen, Jägern und Sammlern gezeigt haben, ist die Nachricht zu der geplanten Waffenbesitzsteuer nämlich noch längst nicht überall angekommen. Das Erste, was so schnell wie möglich erledigt werden sollte, besteht daher darin, die betroffenen Sammelfreunde, Jagdkameraden und Schützenbrüder zu informieren und ihnen dabei auch klar zu machen, dass wieder einmal politisches Agieren gefordert ist.                 MSR/AS

28. Juli 2009

VISIER-Steuertipp Nr. 5: Heute gilt's in Stuttgart

Heute tagt in der Schwabenmetropole der Gemeinderat, auf der Tagesordnung steht die Beauftragung zur Ausarbeitung eines detaillierten Plans für eine "Waffenbesitzsteuer". Nutzen Sie die Chance, auch noch einmal per Brief Ihren Unmut zu äußern.

Die Zeit drängt: Geht es nach den Befürwortern der "Waffenbesitzsteuer" in Stuttgart, dann müssen ab 2011 Sportschützen, Jäger, Brauchtumsschützen und Sammler Hunderte oder Tausende Euro zahlen. Denn die Stadt will von fast allen Legalwaffenbesitzern jährlich 100 Euro pro Waffe kassieren. Für die meisten Waffensammler bedeutet so ein Betrag das sichere Aus, Sammler besitzen schließlich nicht nur drei oder vier Stücke. Auch Sportschützen und Jäger benötigen mehr als nur eine Waffe. Gegen diese unverschämte Abzocke müssen alle Waffenbesitzer in Deutschland protestieren, meint die VISIER-Redaktion. Denn chronisch pleite sind so gut wie alle Kommunen. Die Stuttgarter Waffenbesitzsteuer könnte schnell in ganz Deutschland Schule machen, wenn sie jetzt nicht verhindert wird. Zeigen Sie deshalb dem Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster die "Gelbe Karte", auch wenn Sie kein Stuttgarter sind! Mit dieser Gelben Karte können die Bürger neben Ideen, Anregungen und Fragen auch Beschwerden an die Stadt schicken. Das Formular findet sich hier
 
Diese können Sie, liebe Leser, selbstverständlich auch als einfachen Protestbrief oder als Protestmail an den Oberbürgermeister und an die Mitglieder des Stuttgarter Gemeinderates senden (hier die Adressen und Namen). Nur die FDP-Mitglieder und die Freien Wähler haben sich bis jetzt gegen diese Abgabe ausgesprochen, alle anderen verdienen nachdrücklichen Protest — unbedingt höflich, aber kompromisslos. Wie so eine Protestmail aussehen könnte, welche Argumente sie enthalten kann, finden Sie über die Links unter dieser Meldung. Die WORD-Fassung können Sie individuell anpassen.

Diskutieren Sie über die Waffenbesitzsteuer auch mit Ihren Bekannten, Freunden und Nachbarn: Man muss kein Freund des privaten Waffenbesitzes sein, Sportschießen oder die Jagd mögen, um sich gegen diese Steuer zu wehren. Denn welche Bevölkerungsgruppe wird die nächste sein, die mit zusätzlichen Steuern belegt wird, nur weil Kommunalpolitiker ihren Haushalt nicht im Griff haben? Segelflieger, Reitsportler, Segler, Golfspieler? Dürfen demnächst nur noch Reiche und gutverdienende Berufspolitiker ihren Hobbys nachgehen, weil sich der Durchschnittsbürger die jährlich fälligen Abgaben gar nicht leisten kann? Hier geht es um mehr als nur um den Waffenbesitz, es geht um Steuergerechtigkeit und um die Freiheit der Bürger.                         AS/UE






27. Juli 2010

FWR-Gegengutachten hät Waffensteuer
für "rechtswidrig und willkürlich"


Der renommierte Düsseldorfer Jurist Professor Dr. Johannes Dietlein hat im Auftrag des Forums Waffenrecht und der angeschlossenen Verbände die Zulässigkeit der Waffensteuer-Pläne in Baden-Württemberg überprüft.

FWR-Pressekonferenz
Verbandsvertreter bei der Pressekonferenz am Montag in Bonn.
Dietlein, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (zu seinem Portrait), legt in seinem umfangreichen Rechtsgutachten dar, warum die regionale Besteuerung von Waffenbesitzern eben nicht so funktioniert, wie sich das der Städtebund Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart zur Füllung der klammen Stadtkasse vorgestellt haben (zu den Hintergründen). Das Gutachten wurde umgehend an alle Mitglieder des Stuttgarter Gemeinderats verschickt - denn schon am Mittwoch soll dort eine wichtige Entscheidung zur Waffensteuer fallen.
Ausführliche Meldung...
VISIER-Steuertipp Nr. 4

Was kann ich tun? Argumente dazu sammeln, was gegen die geplante Waffenbesitzsteuer spricht. Wo findet man die Argumente?

Hier bei VISIER-online, ebenso wie allen anderen Fachzeitschriften sei es Waffen, sei es Jagd, bei den Fachverbänden (u.a. DSB, DJV, VdW), bei den Waffenrechtsorganisationen (FWR, FVLW, Pro-Legal), in Diskussionsforen wie Waffen-online oder in Waffen-Blogs wie Gun-Talk oder Backyard-Safari. Unbedingt dies alles im Blick behalten, denn hierüber wird die meisten Aktion laufen müssen. Und längst nicht jeder Waidmann, Sportler oder Sammler ist fit im Web, wohl aber bei entsprechender Auflklärung willens, was zu tun. Hier müssen die erfahrenen Surfer zuarbeiten.

23. Juli 2010

In eigener Sache: Einer geht, zwei übernehmen

Zum 1. Juli hat der bisherige VISIER-Chefredakteur Sven Helmes das Blatt verlassen, ab der heute erscheinenden August-Ausgabe zeichnen zwei "neue Alte" verantwortlich.

VISIER-Chefredaktion
Die neue VISIER-Chefredaktion: Matthias S. Recktenwald (l.),
Ulrich Eichstädt
(Zum Vergrößern bitte anklicken)
Nach dem Ausscheiden von Sven Helmes (der sich im Editorial 7/10 verabschiedet hat und inzwischen als Europa-Manager für den US-Ausrüster 5.11 Tactical arbeitet) lenken mein Kollege Matthias S. Recktenwald und ich die Geschicke von VISIER und VISIER-Special. Fußballerisch sozusagen als Doppelspitze, damit jeder neben der unvermeidlichen Bürokratie seine ureigensten Fachbereiche auch weiterhin optimal betreuen kann. Zusammengerechnet gehören wir über 40 Jahre zur Redaktion, was die notwendigen Kenntnisse in der Branche wie innerhalb des Verlags mit sich bringt. Ein weiterer Kollege wird zum 1. August die Redaktion erweitern. Für Vorschläge wie Kritik bleiben wir wie bisher offen: Mailen Sie einfach an visier@visier.de, oder rufen Sie uns (und die anderen Redakteure) in der Hotline (Di/Do 14-15 Uhr über 02603/5060-201) an, wo wir auch Fachfragen weitmöglichst beantworten.
Ulrich Eichstädt
22. Juli 2010

Schützenbund: "Verunglimpfungen und Verleumdungen"

Mit scharfen Worten bezieht der Deutsche Schützenbund Stellung gegen die gestern eingereichte Verfassungsklage gegen das Waffengesetz.

DSB-Logo
Der Wortlaut der DSB-Erklärung:

"Am 21. Juli 2010 hat die Initiative „Keine Mordwaffen als Sportwaffen“ beim Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde gegen das Waffengesetz eingereicht. Ziel dieser Beschwerde ist es, durch das Bundesverfassungsgericht „den Besitz privater tödlicher Schusswaffen generell zu verbieten“. Ob und inwieweit eine derartige Verfassungsbeschwerde, die auf eine Verschärfung eines an sich verfassungsgemäßen Gesetzes zielt, überhaupt Erfolg haben könnte, kann nicht beurteilt werden, da die Beschwerdeschrift nicht bekannt ist.

Die Initiative macht sich das Leid der Eltern von Winnenden zunutze, um in blindwütigem Eifer ihre privaten Vorstellungen von einer gerechten Welt gegen eine gesellschaftlich anerkannte und im übrigen regelmäßig staatlich kontrollierte Gruppe von rund zweieinhalb Millionen legaler Waffenbesitzer mit Totalverboten durchzusetzen. Sie macht hierbei weder vor Tatsachenfälschungen noch Verleumdungen halt. Bereits mit dem Namen und der Internetadresse wird die Gleichung suggeriert „Sportwaffen gleich Mordwaffen“ und damit als Konsequenz „Sportschützen gleich Mordschützen“. Dies wird verdeutlicht durch die Aussage des Sprechers der Initiative, des Schriftstellers Roman Grafe: „Das Waffengesetz stellt bislang das Recht auf Ausüben des Schießsports über das Recht auf Leben.“ Mit dieser Aussage wird allen Sportschützen unterstellt, sie hätten nichts anderes im Sinn, als ihre Mitbürger bei nächster Gelegenheit zu ermorden.

Der Deutsche Schützenbund mit seinen eineinhalb Millionen Sportschützen verwahrt sich auf das Entschiedenste gegen diese Verunglimpfungen und Verleumdungen, die sogar geeignet sind, den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) zu erfüllen."
DSB-Pressemeldung

21. Juli 2010

DM Vorderlader: Franz Lotspeich mit neuem Deutschen Rekord

Bei den Deutschen Meisterschaften der Vorderladerschützen, die am vergangenen Wochenende in Pforzheim ausgetragen wurden, hat Lokalmatador Franz Lotspeich (Pforzheim/Foto) mit der Perkussionsflinte einen neuen Deutschen Rekord aufgestellt.

Der vielfache Welt- und Europameister aus Baden schraubte die neue Bestleistung von 48 auf 50 getroffene Scheiben. Zusammen mit seinen Teamkollegen von der Schützengesellschaft Pforzheim, Roland Dupont und Frank Waidner, stellte Franz Lotspeich in diesem Wettbewerb den bestehenden Mannschaftsrekord von 136 Scheiben ein. Eine weitere Egalisierung der nationalen Bestleistung gelang Barbara Ukas (Bärenthal) mit 149 Ringen in der Disziplin Perkussionsgewehr.

Weitere Informationen zu den Wettbewerben gibt's auf der DSB-Website.

VISIER-Steuertipp Nr. 3

Zeigen Sie, was Sie sind - mit den Aufklebern "Auch Waffenbesitzer haben Grundrechte" und dem "W"-Pin als Erkennungssymbol für den Legalwaffenbesitzer (LWB) - künftig steuerpflichtig, wenn wir uns nicht wehren.

W-Aufkleber
Leider ist das Thema weiterhin aktuell: Besitzer legaler Schusswaffen werden ungeachtet ihrer ohnehin schon besonders starken staatlichen Kontrolle durch die Behörden (und die Nachbarschaft) mit Argwohn betrachtet, die abscheulichen Straftaten einzelner Täter werden in Sippenhaft-Manier auf alle LWB übertragen. Demnach müsste man bei allen Politikern mit diktarischen Tendenzen oder mit Korruption rechnen, nur weil einige dieser "Kaste" schon mal, sei es im In- oder Ausland... aber lassen wir das, wir sind ja toleranter und können differenzieren. Zeigen Sie stattdessen, dass Sie zu Ihrem Hobby, Ihrer Passion und ggf. auch Ihrem Beruf stehen - die Aufkleber der W-Aktion (hier die Hintergründe) und die W-Pins sind weiterhin im VISIER-Shop erhältlich. Suchen Sie nach den Artikelnummern 14580 (10 Aufkleber im 10er Pack für 5 Euro) und 14590 (W-Pin, Stück 5 Euro). Die Versandkosten entfallen bei dieser Aktion (werden zwar angezeigt, aber nicht berechnet).

14. Juli 2010

Stadtrat Iserlohn stimmt gegen Waffenbesitzsteuer

Wie "Der Westen" online meldete, hat sich der Rat der Stadt Iserlohn (NRW) gestern abend überraschend gegen die Einführung einer Waffenbesitzsteuer entschieden: "Nachdem im Finanzausschuss die Erarbeitung einer Satzung zur Einführung einer Schusswaffensteuer mit acht zu sieben Stimmen abgelehnt worden war, hatten die Befürworter der Steuer aus den Reihen von SPD, Grünen und Linkspartei gehofft, das Ruder in der Ratssitzung am Dienstag doch noch herumdrehen zu können. Daraus wurde es nichts. Ursächlich waren die fünf Enthaltungen der Grünen, die sich zuvor sogar für eine Schusswaffensteuer ohne jede Ausnahme stark gemacht hatten." Den Antrag auf Einführung einer solchen Steuer, analog zu den Plänen in Stuttgart, hatte Die Linke gestellt, geplant waren 50 Euro pro Waffe. Als jedoch Sportschützen und berufliche Nutzer generell freigestellt werden sollten, brach die Abzock-Kalkulation zusammen, was zur Enthaltung der Grünen führte.    UE

13. Juli 2010

Verbände wehren sich gegen Waffensteuer-Pläne

Mit scharfen Worten hat das Forum Waffenrecht in einer gemeinsamen Stellungnahme mehrerer kooperierender Verbände die Pläne der Stadt Stuttgart zur Erhebung einer "Waffenbesitzsteuer" angeprangert.

Immerhin 100 Euro pro registrierte Waffe und Jahr wollen die Stuttgarter ab 2011 von den dort gemeldeten Legalwaffenbesitzern kassieren - dabei ist die "Waffenbesitzsteuer" nur ein Punkt in einem mehrere Punkte umfassenden Geldbeschaffungsplan, um ein 6,5 Millionen Euro grosses Loch in der Stadtkasse zu schließen. Die etwas naiven Vorstellungen der CDU-geführten Schwabenmetropole scheinen nicht zu berücksichtigen (oder mit einzukalkulieren), dass viele Sportschützen, Jäger und vor allem Waffensammler dann pro Jahr eine satte vierstellige Sondersteuer abführen müssten. Denn die angedachten Ausnahmen für "Berufsjäger und professionelle Schützen" sind ebenso nebulös wie fachlich mangelhaft formuliert.

Nun hat das Forum Waffenrecht in einer an alle Mitglieder verschickten Erklärung Widerstand angekündigt: "Das Forum Waffenrecht wird diesen unverfrorenen Versuch der Sanierung der Stadtkasse auf Kosten einer einzelnen Bevölkerungsgruppe nicht hinnehmen. Das FWR hat – zusammen mit den Dachverbänden der Jäger und Schützen sowie dem Herstellerverband JSM – ein wissenschaftliches Gutachten zur Frage der Rechtmäßigkeit der Waffensteuer in Auftrag gegeben und wird ggf. Betroffene, die sich gegen die Erhebung dieser Steuer zur Wehr setzen wollen, unterstützen."

Das PDF des Forum Waffenrecht kann man übrigens auch recht einfach an andere, vielleicht noch nicht informierte Legalwaffenbesitzer weiterleiten - da die Steuer in Stuttgart bereits im Oktober beschlossen werden soll und sicher noch andere Gemeinden diese vermeintliche Geldquelle anzapfen wollen, ist möglichst rasches Handeln angesagt, nicht nur in Stuttgart oder Baden-Württemberg.

Auch die Waffen- und Jagdzeitschriften sprechen in diesen Tagen gemeinsame Protestaktionen und Maßnahmen ab - diese werden möglichst rasch nicht nur in den gedruckten Ausgaben, sondern auch im Internet verbreitet.                                            UE


6. Juli 2010

Stuttgart will Waffensteuer einführen

Ab 1. Januar 2011 sollen Waffenbesitzern in Stuttgart über eine "Waffensteuer" das leere Stadtsäckel wieder auffüllen.

"Winnenden" passt als Erklärung immer, da trauen sich viele nicht, gegen einen Amoklauf anzudiskutieren. Der klammen Stadtkasse in Stuttgart täte wiederum eine Finanzspritze gut. Wie der Sender SWR gestern meldete, "wäre Stuttgart die erste deutsche Stadt mit einer solchen Abgabe. Dort gibt es gut 11.000 Waffenbesitzer mit rund 29.000 Waffen. Den Anstoß für die Waffensteuer habe der Amoklauf von Winnenden im März 2009 gegeben, erklärte Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) am Montag. Ziel sei es, die Zahl der privaten Gewehre und Pistolen in Stuttgart deutlich zu verringern. Wer bis Ende 2011 seine Waffen abgebe, müsse die Steuer nicht zahlen. "Jede Waffe weniger ist ein Zugewinn für die öffentliche Sicherheit", sagte Föll."

Während Jäger nach den Vorschlägen, die auf einem positiven Gutachten des Städtetags Baden-Württemberg basieren, drei Waffen "frei" haben und erst ab der vierten 100 Euro jährlich pro Waffe zahlen sollen, müssten Hobbyschützen für alle Gewehre und Pistolen zahlen. Nur Berufsjäger und "professionelle Sportschützen" seien befreit, was immer sich der findige Finanzbürgermeister Michael Föll (wie Schuster ebenfalls CDU) darunter vorstellt. Mit 1,5 Millionen Euro im Jahr wird kalkuliert, da kommt mancher schon auf seltsame Ideen. Die Kosten für die alle zwei Wochen anfallenden Polizeieinsätze, um die ach so friedlichen Fussballfans des VfB von den bösen Fans der Gastmannschaften zu trennen und zum Stadion zu geleiten, die wird wohl weiter die Allgemeinheit tragen. Es ist wohl nicht daran zu denken, dass die VFB-Profis etwas von ihrem knappen Gehalt zur Entlastung beisteuern. Dass ausgerechnet die CDU nun solche Vorschläge macht, nachdem von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) eigentlich eine sachlichere Linie gegenüber den legalen Waffenbesitzern angekündigt wurde, sollten die zur Kasse gebetenen Sportschützen und Jäger (Sammler sind in der Pressemeldung nicht erwähnt, aber sicher ebenfalls herzlich eingeladen) im Gedächtnis behalten: Im nächsten Jahr sind nämlich Landtagswahlen in Baden-Württemberg, und da kann es schon mal einen Denkzettel geben.
Ulrich Eichstädt

UPDATE: Die Stuttgarter Zeitung macht eine Online-Umfrage zum Thema — bitte teilnehmen und weiterreichen!
ab 2. Juli im Handel

Das neue VISIER-Special 57 "Polymer-Pistolen"

Nur wenige Jahrzehnte benötigte die Kunststoffindustrie für ihren Siegeszug im Kurzwaffen-Segment.

VISIER-Special 57
(Zum Vergrößern bitte anklicken)
Was zaghaft mit Bakelit-Griffschalen begann, führte mit der Erfindung von Polyamid und anderen Polymeren geradewegs zu Pistolen mit Polymer-Griffstücken. Nicht nur die Bundeswehr und die Polizei in Deutschland setzen heute auf "Polymer-Pistolen", auch viele Sportschützen geben ihnen den Vorzug vor Kurzwaffen mit klassischen Griffstücken aus Metall — und das bei weitem nicht nur aus Kostengründen. Das neue Special erzählt von dieser Entwicklung der Waffengeschichte, angefangen bei der VP 70 und dem Geniestreich von Gaston Glock.
Mehr dazu hier...
16. Juni 2010

Die Jugend trifft und trifft sich in Philippsburg

Am 11. September 2010 findet auf der Schießanlage des SSV Philippsburg (direkt neben der BDS-Anlage) das diesjährige Jugendfestival der Grosskaliberverbände statt.

Poster
Schon fast eine Tradition: seit Jahren laden der Bund der Militär- und Polizeischützen (BDMP), der Bund Deutscher Sportschützen (BDS) und die Deutsche Schießsport-Union Jugendliche aus ihren Vereinen zu einem gemeinsamen Erlebnistag an. Hier können die "Kids", wie es neudeutsch heißt, unter fachkundiger Anleitung viele verschiedene Schießdisziplinen (auch der "Nachbarverbände") ausprobieren, vom Luftgewehr (auch Unterhebler) über Field Target bis zum PPC CO2 oder Airsoft-Parcours. Es ist auch möglich, vom 10. bis 12.9.2010 auf dem Gelände kostenfrei zu zelten — verbindliche Anmeldungen hierfür bitte bis zum 31. August 2010 mailen an jugend-trifft@t-online.de (bitte beachten: Zelten nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, Vereins-Jugendwarts oder mit schriftlicher Zustimmung eines Erziehungsberechtigten möglich!). Neben dem Schießprogramm wird aber auch viel Zeit zum "Chillen" sein, zum Spielen am Tischkicker oder zum Freuen auf die abendliche Siegerehrung mit Grillparty am 11.9.2010 (Samstag). Für alle Teilnehmer werden wieder wertvolle Sachpreise zur Verfügung stehen, gestiftet von den Sponsoren (siehe Plakat, unter anderem auch von VISIER und caliber). Ausrichter und "Hausherr" ist wieder der Sportschützenverein 1968 Philippsburg, der wiederum auch die Disziplinen des Deutschen Schützenbundes repräsentiert.       UE

Anmeldeformular  und  Poster zum Aushang im Verein (PDF)
26. Mai 2010

Ach, hätten wir doch wirklich "amerikanische Verhältnisse"...

Bereits zum dritten Mal nacheinander sinkt die Kriminalitätsrate in den USA, die Quote für Eigentumsdelikte fällt bereits im siebten aufeinander folgenden Jahr - wieder eine dieser Thesen der berüchtigten "Waffenlobby"?

Logo
Mitnichten: Diese für die USA erfreulichen Zahlen meldet das Federal Bureau of Investigation, kurz FBI, und die sind nicht unbedingt für liberale Waffenrechtsthesen, sondern eher für Fakten bekannt. Die exakten Zahlen werden zwar erst im Herbst veröffentlicht, aber schon jetzt gab das FBI in einer Vorab-Info bekannt: Im Vergleich zu 2008 sei die Zahl der Morde um 7,2 Prozent gefallen, bei Raub um 8,1 Prozent, bei schwerem Raub um 4,2 Punkte und Vergewaltigung minus 3,1 Prozent. Gerade in den angeblich so gefährlichen Großstädten ("metropolitan countries") gingen Gewaltverbrechen um vier Prozent zurück, in eher ländlichen Gegenden um drei Prozent.

Die Quelle: http://www.fbi.gov/page2/may10/crime_052410.html

Dass die weitaus meisten US-Bundesstaaten ihren Bürgern inzwischen ein (meist verdecktes) Tragen von Schusswaffen zur Selbstverteidigung gestatten, sei am Rande erwähnt. Die Zahlen für Deutschland mit vergleichsweise strenger Waffengesetzgebung finden Sie in der Meldung vom 19. Mai, etwas weiter unten.     UE
4. Mai 2010

Konstrukt-iver Neubeginn

Graefrath und Dr. Schilling
Die beiden Kandidaten für das Präsidentenamt: Dieter Graefrath (l.) und Amtsinhaber Dr. Volkmar Schilling
Alles neu macht der Mai — auch beim Bund der Militär- und Polizeischützen (BDMP), der am 1. Mai-Wochenende in Erfurt den alle vier Jahre fälligen Bundesdelegiertentag abhielt. Nach zwei spannenden Sitzungstagen gab es ein neues Präsidium und eine Wachablösung an der Spitze. Mehr dazu...

21. Dezember 2009

DSB-Poster "Waffen-Aufbewahrung"

Der Deutsche Schützenbund hat zusammen mit seinem Partner Hartmann Tresore AG und mit freundlicher Unterstützung des Unternehmens Krüger Druck+Verlag ein anschauliches Plakat (Foto) mit Informationen zur sicheren und gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrung von Waffen erstellt.

DSB-Plakat
Dieses Plakat dient allen Schützinnen und Schützen noch einmal auch als optisch vereinfachter Hinweis, wie die im Waffengesetz geforderten Vorschriften zwingend umgesetzt werden müssen (Anmerkung von VISIER: Anstelle der einschüssigen "Freien Pistole" als Kurzwaffensymbol können natürlich auch mehrschüssige Kurzwaffen in den Tresoren gelagert werden; das Bild ist etwas missverständlich...)

Der Deutsche Schützenbund stellt dieses Plakat über die Landesverbände allen Vereinen im DSB kostenlos zur Verfügung. Es kann aber auch hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden, auch ein vergrößerter Ausdruck des PDF-Dokuments zum Aushang ist von der Druckqualität her möglich.    UE

Link zur Meldung/zum Download auf der DSB-Website
19. Dezember 2009

VISIER-Service: Kaufvertrag für Gebrauchtwaffen

Parallel zum Schwerpunktthema der VISIER-Ausgabe 1/2010 bietet die Redaktion einen Muster-Kaufvertrag für Gebrauchtwaffen (von privat an privat) an, der alle wichtigen rechtlichen Kriterien berücksichtigt. Die Vorlage darf weitergereicht und kopiert werden, solange der Copyright-Vermerk erhalten bleibt:

Zum "Muster-Kaufvertrag Gebrauchtwaffen"
24. Juli 2007

Schon den neuen Shop für Abonnenten entdeckt?

VISIER-Abonnenten genießen eine Reihe von Vorteilen — sie erhalten das Heft pünktlich jeden Monat, gut eine Woche vor den Kiosk-Käufern, und sie können die Kleinanzeigen ebenfalls lange vor den anderen Lesern durchstöbern. Mit der August-Ausgabe kommt ein eigener Abo-Shop hinzu.

Shop
(Für Details bitte das Bild anklicken)
Mit der Kundennummer (steht auf dem Abo-Umschlag und der Rechnung) sowie der Postleitzahl können sich Abonnenten (wie schon bei den Online-Kleinanzeigen) nun auch im VISIER-Shop einloggen (dort siehe rechte Spalte). Erst danach sehen sie im neu eingerichteten Bereich "Abonnenten-Shop" die speziellen Angebote für die langjährigen VISIER-Leser. Die vier signierten Poster des Militärfotografen Tom Weber stehen als limitierte Auflage nur für Abonnenten zur Verfügung. Bei anderen Produkten gibt es eine Preisstaffelung nach der bisherigen Laufzeit des Abonnements - zum Beispiel das limitierte VISIER-Zippo-Feuerzeug für 29,95 statt 39,95 Euro, wenn Sie schon länger als elf Jahre fester VISIER-Leser sind (die Einstufung wird durch die Datenbank selbständig vorgenommen).

Treue lohnt sich also - und weitere Abonnenten-Angebote werden nach und nach folgen (und Noch-Nicht-Abonnenten können nachsehen, was es "da hinten" Schönes gibt, allerdings ohne Preisangaben)
 


 

Copyright: VS Medien GmbH (seit 2002)

Alle Texte und Bilder auf dieser Website sind urheberrechtlich geschützt.
Die Weiterverwendung in jeder Form ohne Genehmigung des Verlags ist untersagt und zieht ggf. Schadenersatzforderungen nach sich.



VISIER XXL 9/2010

VISIER XXL 9/2010

Alle Themen der September-Ausgabe auf einen Blick

SWM 9/2010

in Deutschland nur in der XXL-Ausgabe von VISIER erhältlich.



> VISIER abonnieren
> zum VISIER-SHOP
> Adressen
(Firmen/Verbände)

> Termine
> Partnermagazine
> Anzeigen durchsuchen
> Anzeigen aufgeben
> Media Daten /AGB
> Advertising Rates